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Das sind die Themen von Abfindung-versteuern.de

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Eine Abfindung versteuern, aber optimal – so geht’s!

Für das Ausscheiden aus einem Arbeitsverhältnis gibt es viele Gründe: Umstrukturierungen, Sitzverlegungen ins Ausland, konjunkturelle oder infrastrukturelle Entscheidungen können zur Aufhebung eines Arbeitsverhältnisses führen. Was Sie bei der optimalen Versteuerung Ihrer Abfindung unbedingt beachten sollten, erfahren Sie hier.

Eine Abfindung versteuern? So machen Sie es klug und clever. Sie stehen vor der Aufhebung Ihres Arbeitsverhältnisses, bekommen eine Abfindung – und müssen sich plötzlich mit deren Versteuerung beschäftigen? Ganz gleich, ob Umstrukturierungen, Sitzverlegungen ins Ausland, konjunkturelle oder infrastrukturelle Entscheidungen zur Aufhebung Ihres Arbeitsvertrages geführt haben – bei der optimalen Versteuerung Ihrer Abfindung gibt es einiges zu beachten. Für alle, die kluge Schachzüge schätzen, gibt es diese Seite.

Hintergrund: Gesetzliche Grundlagen für eine Abfindung sind im Kündigungsschutzgesetz (KSchG) §1a und §10 sowie im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) §112 verankert. Auch in Tarifverträgen oder Sozialplänen können Ansprüche für den sogenannten Nachteilsausgleich im Zuge einer Abfindung bei Kündigung nach § 113 BetrVG geregelt sein. Selbst wenn es keinen „betonierten“ Anspruch auf eine Abfindung gibt, so ist dieser mit guten Argumenten doch meistens verhandelbar. In der Vergangenheit konnten auch „normale“ Angestellte durchaus stattliche Abfindungen bei Verlust des Arbeitsplatzes erzielen.

Nun geht es um die optimale Versteuerung, damit Ihnen auch auf lange Sicht möglichst viel von Ihrer Abfindung bleibt!

Gesetzliche Grundlagen für eine Abfindung sind im Kündigungsschutzgesetz (KSchG) §1a und §10 sowie im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) §112 verankert. Auch in Tarifverträgen oder Sozialplänen können Ansprüche für den sogenannten Nachteilsausgleich im Zuge einer Abfindung bei Kündigung nach § 113 BetrVG geregelt sein. Selbst wenn es keinen „betonierten“ Anspruch auf eine Abfindung gibt, so ist dieser mit guten Argumenten doch meistens verhandelbar. In der Vergangenheit konnten auch „normale“ Angestellte durchaus stattliche Abfindungen bei Verlust des Arbeitsplatzes erzielen.

Abfindung berechnen, so stellen Sie die Höhe Ihres Anspruches fest.

Eine gängige Formel, die in vielen Fällen angewendet wird, lautet wie folgt:

Lebensalter multipliziert mit der Anzahl der Jahre der Betriebszugehörigkeit, geteilt durch 35.

Ein Beispiel verdeutlicht dies:

Ein 52 jähriger Werkzeugmacher, der seit 25 Jahren bei einem Automobilkonzern gearbeitet und durchschnittlich € 3.200 brutto verdient hat, darf auf eine Abfindung von ca. € 118.000 (brutto) hoffen. Die schwindelerregenden Größenordnungen, die bei Vorstandsmitgliedern der DAX-Konzerne gehandelt werden, sind für „Otto Normalverbraucher“ i.d.R. auf € 250.000 begrenzt.

Abfindung bei Kündigung:

Wird jedoch das Arbeitsverhältnis seitens des Arbeitgebers gekündigt, regelt das Kündigungsschutzgesetz die Höhe der Abfindung verbindlich. Die Grundlage bildet der § 1 KSchG.

Hier gilt ein halbes Monatsgehalt für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit: Folgende Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt sein:

  • Im Unternehmen müssen mehr als 10 Vollzeitbeschäftige angestellt sein und
  • das Arbeitsverhältnis muss länger als 6 Monate ununterbrochen bestanden haben.

Beispiel: Der kaufmännische Angestellte Walter B. ist seit 11 Jahren im Unternehmen und verdient zum Zeitpunkt des Ausscheidens € 4.650 brutto. Das „halbe“ Monatsbrutto* von € 2.325 multipliziert mit 11 Jahren Betriebszugehörigkeit ergibt einen Abfindungsanspruch von € 25.575. brutto. Wichtig zu wissen ist, dass man unter dem Monatsbrutto sowohl Lohn als auch Nebenbezüge (Sonn- und Feiertagszuschläge, Fahrtkostenzuschüsse, Weihnachts- und Urlaubsgeld) versteht.

Muss der Arbeitgeber befürchten, dass die Kündigung des Arbeitsvertrages „sozial ungerechtfertigt“ und somit rechtsunwirksam wird, ist dieser meist zu einer Abfindung bereit, um somit auch einer Kündigungsschutzklage seitens des Arbeitnehmers zu entgehen. Weitere Anhaltspunkte für die Höhe des Abfindungsanspruches sind im §10 KSchG geregelt.

MERKE: Je länger ein Arbeitsverhältnis bestanden hat und je älter der ausscheidende Arbeitnehmer ist, umso höher fällt sein Abfindungsanspruch bei Kündigung aus.

Ist erst einmal geklärt, dass die Aufhebung oder Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit einem „goldenen Handschlag“, also einer Abfindung, besiegelt werden soll, dreht sich alles um die Besteuerung dieser Abfindung bei Kündigung.

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WARUM Sie bei uns einen Abfindungsrechner vergeblich suchen.

1. Es gibt reichlich Abfindungsrechner im Internet, die für jedermann zum kostenlosen Download verfügbar sind.

2. Die Ergebnisse aus Berechnungen mittels Abfindungsrechner bergen viele Fehlerquellen.

3. Das Risiko, durch eine solche Berechnungen viele 1000 € zu verlieren, wollen und werden wir NICHT eingehen.

4. Ein vorläufiges, grobes Ergebnis ist für die steuerfreie Vereinnahmung einer meist einmaligen, großen Abfindungssumme nicht zu vertreten, denn schon kleinste „Fehlerchen“, wie z. B. die vergessene Kirchensteuer, Einkünfte aus Kapitalvermögen oder anderen Einkünften, teilweise steuerbefreite oder begünstigte Beträge für die Ausbildung der Kinder oder Aufwendungen für pflegebedürftige Eltern, können die steuerfreie Vereinnahmung der Abfindung extrem gefährden. Qualität, die sich auszahlt

Grundsätzlich sind Abfindungen steuerpflichtig (§ 24 Nr. 1a EStG). Bei der Berechnung der Einkommensteuer wird die Abfindung zum regulären Jahreseinkommen hinzugerechnet. Die Einkünfte sind immer in dem Jahr der Steuer zu unterwerfen, in dem sie zugeflossen sind. Daher ist in den Verhandlungen mit dem Arbeitgeber auch der Zeitpunkt der Auszahlung zu berücksichtigen. Durch die Zusammenlegung des regulären Arbeitseinkommens mit der Abfindung in einem Kalenderjahr ergibt sich meist ein deutlich höherer Durchschnittssteuersatz für das gesamte Einkommen. Dieser Effekt ist unter anderem auch davon abhängig, ob die Abfindung in einem Betrag, oder verteilt auf mehrere Beträge und innerhalb mehrerer Jahre ausgezahlt wird. Hierbei ist grundsätzlich zu bedenken, ob sich noch im gleichen Kalenderjahr des Ausscheidens und der Abfindung bei Kündigung, sofort ein neues sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis beginnen lässt. Ist dies nicht der Fall, empfiehlt es sich, die Auszahlung der Abfindung auf das folgende Kalenderjahr zu verschieben. Wird die Abfindung seitens des Arbeitgebers in einer Summe ausgezahlt, kommt die begünstigte Besteuerung gem. § 34 EstG in Betracht. Diese Regelung löst die bis 1998 geltende Anwendung des sog. „halben Steuersatzes“ ab. Sie wird jedoch nur im nationalen Steuerrecht verwendet.

Abfindungscoach Marianne Brunert
Abfindungscoach Marianne Brunert

Abfindungscoach Marianne Brunert & Team Unsere Mandanten haben einen Anspruch auf ein haftungsrelevantes Ergebnis, daher arbeiten wir seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich in einem Kompetenzteam von Steuerberatern, Fachanwälten und Projektentwicklern. Unsere Steuer-Spezialisten haben sich auf diese Thematik konzentriert und erstellen Ihre ganz persönliche Berechnung zu einem Pauschalbetrag. Wir stellen gern den Kontakt her. Nur auf der Basis belastbarer Ergebnisse können intelligente Investitionsentscheidungen getroffen werden, die sich auch nach vielen Jahren als „NACHHALTIG“ qualifizieren. Marianne Brunert und ihr betriebswirtschaftlich orientiertes Kompetenzteam stehen Ihnen mit Know-how, jahrzehntelanger Erfahrung und persönlichem Engagement in (fast) zur Verfügung bei allen Fragen rund um: Intelligentes Investieren Transparentes Finanzieren Rechtswirksames Sichern BEST ADVICE für alle Beteiligten. Es ist die unbedingte Pflicht des Betriebsrates, für die Betroffenen bestmögliche Ergebnisse zu erzielen und diese in ihren Belangen tatkräftig zu unterstützen. Wir unterstützen den Betriebsrat als Moderator und persönlicher Ansprechpartner und bieten kostenfreie Workshops in Ihrem Unternehmen an. Das persönliche Beratungsgespräch ist durch nichts zu ersetzen. Von der Sachstandermittlung eines Abfindungsmandats bis zur Investitionsentscheidung gibt es viele Fragen, die zu klären sind. Wir haben die Antworten für Sie und freuen uns auf ein Gespräch. Unsere Projektentwickler sind seit vielen Jahren am Markt, verfügen über erstklassiges technisches und kaufmännisches Know-how im Bereich der erneuerbaren Energien und gewährleisten einwandfreie Photovoltaikanlagen zu vernünftigen Preisen.

Abfindung berechnen: So funktioniert die Fünftelregelung.

  1. Ermitteln Sie die Höhe der außerordentlichen Einkünfte (Abfindungshöhe).
  2. Ermitteln Sie die Höhe des zu versteuernden Einkommens. (Reguläres Arbeitseinkommen, aber auch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Kapitalerträge sowie alle sonstigen steuerpflichtigen Einkünfte.)
  3. Ermitteln Sie die Einkommensteuer, die sich aus dem Gesamtbetrag der Einkünfte (siehe Punkt 2) ergibt.
  4. Nun addieren Sie 1/5 der Abfindung (außerordentliche Einkünfte, siehe Punkt 1) dazu.
  5. Ermitteln Sie die Einkommensteuer, die sich aus der Summe des Ergebnisses aus Punkt 4 ergibt.
  6. Ermitteln Sie die Differenz aus den Berechnungsergebnissen 4 und 5.
  7. Multiplizieren Sie das Ergebnis mit 5. Der sich nun ergebende Betrag ist die Einkommensteuer für die Abfindung bei Kündigung.
  8. Saldieren Sie die Steuer aus Berechnungsschritt 3 und Schritt 7, um die gesamte Steuer zu errechnen. Den Steuervorteil richtig ermitteln
  9. Zunächst ist das gesamte zu versteuernde Einkommen einschließlich der Abfindung (außerordentliche Einkünfte) zu ermitteln.
  10. Ermitteln Sie dann das zu versteuernde Einkommen (reguläres Einkommen + außerordentliche Einkünfte aus der Abfindung) ohne Anwendung der Fünftelregelung.
  11. Die Differenz zwischen der Steuerlast aus Position 10 sowie dem Ergebnis aus Position 8 ist Ihre Steuerersparnis.

 

Fazit: Damit wird schnell klar, dass die Steuerersparnis aus der Fünftel-Regelung zu vernachlässigen ist, wenn das zu versteuernde Einkommen ohne Abfindung bei Kündigung NICHT dem Spitzensteuersatz unterliegt. Eine merkliche Steuerersparnis ist nur dann erzielbar, wenn im Jahr der Abfindung KEINE bzw. KEINE NENNENSWERTEN Einkünfte erzielt werden.

Wikipedia erläutert die Fünftelregelung wie folgt:

Mit der sogenannten Fünftelregelung werden außerordentliche Einkünfte im deutschen Steuerrecht begünstigt (§ 34 EStG). Bei diesen sog. “tarifbegünstigten Einkünften” handelt es sich um Einkünfte, die über mehrere Jahre erwirtschaftet wurden, aber in einem einzelnen Jahr realisiert und besteuert werden, wie z. B. Veräußerungsgewinne beim Verkauf eines Gewerbebetriebes, Entlassungsentschädigungen und Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten. Ohne die Begünstigung käme es zu einer außergewöhnlich hohen Steuerbelastung, weil der Steuersatz aufgrund der Steuerprogression viel stärker ansteigen würde als bei Verteilung auf mehrere Jahre. Ziel der Fünftelregelung ist es, hierfür einen Ausgleich zu schaffen: Zwar werden auch die außerordentlichen Einkünfte voll besteuert, aber nur ein Fünftel davon wirkt sich progressiv auf den Steuersatz aus.

Zum leichteren Verständnis hier schon mal ein Beispiel: Ein Arbeitnehmer hat ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 30.000,- Euro. Das Arbeitsverhältnis endet zum Jahresende per Auflösungsvertrag. Dabei wird eine Abfindung von 10.000,- Euro vereinbart. Somit würde sich der Steuersatz des Arbeitnehmers in diesem Jahr auf Basis eines Einkommens von 40.000,- ergeben. Im Grundtarif wäre das ein Steuersatz von 22,35 %. Aufgrund der Fünftelregelung wird zur Berechnung des Steuersatzes aber nur ein Fünftel der Abfindung herangezogen, also 2.000,-. Insgesamt beträgt die Basis für den Steuersatz somit nur 32.000,- Euro. Es ergeben sich hieraus 19,37 %. Dieser Satz ist allerdings auf die vollen Einkünfte in Höhe von 40.000,- anzuwenden. Im Beispiel reduziert sich die Steuerlast aufgrund der Fünftelregelung um 1.192,- Euro.

Sind also in dem zu versteuernden Einkommen außerordentliche Einkünfte enthalten, so ist die auf alle im Veranlagungszeitraum bezogenen außerordentlichen Einkünfte entfallende Einkommensteuer folgendermaßen zu ermitteln: Sie beträgt das Fünffache des Unterschiedsbetrags zwischen der Einkommensteuer für das verbleibende zu versteuernde Einkommen ohne Berücksichtigung außerordentlicher Einkünfte und der Einkommensteuer für das verbleibende zu versteuernde Einkommen zuzüglich eines Fünftels der außerordentlichen Einkünfte. weiterlesen

So wird aus einer steuerpflichtigen Abfindung eine lebenslange Rente:

Das folgende Beispiel soll dies verdeutlichen:

Arbeitnehmer Otto Normalverbraucher ist kaufmännischer Angestellter in einem Konzern. Er erhält ein monatliches Bruttoeinkommen von € 4.500 sowie verschiedene Zulagen. Der Gesamtbetrag seiner Einkünfte beträgt € 58.500 jährlich. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Ehefrau ist teilzeitbeschäftigt und verdient € 1.250 brutto monatlich. Das Arbeitsverhältnis wird zum Ende des Kalenderjahres einvernehmlich aufgelöst. Otto N. erhält eine Abfindung von € 100.000. Zusammen versteuern beide Ehepartner nach Abzug von Freibeträgen € 65.000. Ohne Anwendung der Fünftelregelung verbleiben von der Abfindung bei Kündigung € 55.567,02. Unter Anwendung der Fünftelregelung – jedoch ohne Bildung eines Investitionsabzugsbetrag und einer späterer Investition –verbleiben von der Abfindung immerhin € 62.703.

Es sei denn…..

So retten Sie Ihre Abfindung vor dem Fiskus

Es sei denn …

… Sie bilden für das Jahr, in dem Ihnen die Abfindung zufließt, einen Investitionsabzugsbetrag (IAB). Dieser ist in Höhe von 40% des anzuschaffenden Wirtschaftsgutes zulässig und auf maximal € 200.000 beschränkt. Der IAB kann von kleinen und mittleren Betrieben für die künftige Anschaffung eines abnutzbaren, beweglichen Wirtschaftsguts genutzt werden, mit der Folge, das Abschreibungspotential zeitlich vor zu verlagern und somit die steuerliche Belastung aus „Sondersituationen“ auszubalancieren. Der Empfänger einer Abfindung bei Kündigung kann sich diese steuerliche Regelung ebenfalls zunutze machen.

WICHTIG: Bildet Otto N. im Jahr der Abfindung einen Investitionsabzugsbetrag in Höhe seines „Gesamtbetrages der (regulären) Einkünfte“ bleibt seine Abfindung steuerfrei (5 x 0 = 0). Das gelingt beispielsweise mit einer Investition in Solar-Technik:

Im folgenden Jahr erwirbt Otto N. eine Photovoltaik-Anlage zum Preis des 2,5 fachen des gebildeten Investitionsabzugsbetrages. Den Kaufpreis finanziert er zu ca. 60% aus der erhaltenen Abfindung bei Kündigung und zu 40% mit einem begünstigten KfW-Darlehen. Die Anlage produziert i.d.R. 8% Stromrendite, abhängig vom Standort und der technischen Ausstattung (vor Steuern und Kosten). Die durchschnittlichen Kosten für technische und kaufmännische Betriebsführung und die Multi-Risk-Versicherungspolice schlagen mit ca. 6,5% aus der Rendite zu Buche. Die Ertragssteuern sind abhängig von den sonstigen Einkünften und können hier nicht dargestellt werden. Grundsätzlich sind die Sonder-Afa von 20% nach Abzug des IAB sowie die lineare AfA individuell zu berücksichtigen. Das KfW-Darlehen wird aus den Stromerträgen innerhalb von 5 Jahren vollständig getilgt. Nach Ablauf der Tilgungsperiode kann sich Otto Normalverbraucher über eine lebenslange Solarrente von ca. € 900 pro Monat freuen.

Das garantiert ihm das EEG für mindestens 20 Jahre. Spätestens nach Ablauf dieser unteren Garantiezeit – ggf. aber auch schon viel früher – kann er seinen produzierten Strom natürlich auch zu besseren Konditionen vermarkten. Für den Investor hat die Einspeisevergütung nach EEG den Charakter eines AIRBAGS. Denn er wird niemals weniger als die vom Gesetzgeber garantierte Vergütung erhalten! Er hat jedoch, je nach Entwicklung unseres Konsumverhaltens und der Strompreise, die Chance, auch deutlich mehr zu erwirtschaften.

Zum Vergleich: Würde Otto N. den nach Abzug der Steuer verbleibenden Betrag von ca. € 55.000 mit 5% auf 20 Jahre anlegen (ggf. in einem Investmentfonds), stünde ihm im Jahr 21 eine laufende lebenslange Rente von € 330 p.M. zur Verfügung. Die Eigenkapitalrendite seiner PV-Anlage beträgt jedoch 19,2%. (Jahresertrag nach Kosten vor Steuern: Nettoabfindungsbetrag). Dieses Beispiel macht deutlich, wie sinnvoll es ist, sich im Falle einer Abfindung bei Kündigung mit der optimalen Versteuerung auseinanderzusetzen. Und weil es für die meisten Laien recht komplex ist, Ihre Abfindung steuerlich optimal zu berechnen, haben wir uns darauf spezialisiert, für Sie eine optimale Lösung im Falle einer Abfindung zu erarbeiten.

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